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Teil 1: Der Ursprung bis 1900 |
Das
muslimische Spanien vom 8ten bis 15ten Jahrhundert
Der
Aufschwung des Vollblutarabers vom 15ten bis 18ten
Jahrhundert
Anfang des Aufbaus der Vollblutaberzucht im 19ten Jahrhundert
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Das
muslimische Spanien vom 8ten bis 15ten Jahrhundert
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Die Mauren besetzen Spanien. Sie bringen ihre Kultur, ihre Religion, ihre Architektur, sowie ihren Pferdekult und ihre ältesten Zuchtprinzipien mit. Unter anderem legen sie sehr großen Wert auf die Auswahl ihrer Stuten Sehr bald entdecken die Spanier diese ausgezeichneten, kleinen Kriegspferde: die Araber, welche nach der Besetzung durch die Mauren in größerer Anzahl zurückgeblieben sind; dank ihrem Einfluss prägen sie nachhaltig die Iberische Halbinsel und tragen zur Schaffung neuer Rassen bei: die Andalusier, die Lusitanier, und die Lipizzaner (Rasse die aus dem Andalusier entsteht der 1580 nach Jugoslawien exportiert worden ist) |
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Der Aufschwung des Vollblutarabers vom 15ten bis 18ten Jahrhundert
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Von der Überlegenheit und der Unbesiegbarkeit der arabischen Pferderasse überzeugt, macht die Armee das arabische Pferd zu einem Pfeiler ihrer Zucht und läst niemand anders darüber verfügen. Von den Nomadenstämmen, die großes züchterisches Geschick besitzen, als Kriegsbeute entwendete oder zugekaufte, arabische Wüstenpferde, veredeln und erneuern nach und nach das Blut des spanischen Arabers. Manche Hengste jedoch, überläst die Armee den privaten Züchtern um sie in den einheimischen Zuchten einzusetzen. |
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Anfang des Aufbaus der Vollblutaberzucht im 19ten Jahrhundert
In Cordoba wird 1834
der erste Hengststall gegründet. Die Yeguada
Militar, deren Sitz sich in Jerez de la Frontera befindet,
legt 1847
die erste Araber Registrierung an, die somit zur Ältesten der Welt zählt.
Die Königin Isabella II übernimmt die Richtlinien derRegistrierungen und so sind es ihre, von den Beduinen erworbenen Araberpferde, die als erste eingetragen werden. Die weiteren Importe von den Beduinen werden von der spanischen Regierung übernommen, dem Herzog San Carlos, später dann von dem General Marchesi. Diese Pferde werden hauptsächlich zur Veredelung der einheimischen Rassen eingesetzt. Die ersten Registrierungen des Spanischen Arabers stammen aus dem Jahre 1847. Der braune Hengst ABAYUL gilt als Pferd Nummer 1 im Band des ersten, 1885 veröffentlichten Stutbuchs. Keines, aus dieser ersten Nachkommenschaft stammende Araberpferd, hat überlebt. |
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Jahre 1893,
läst sich die Yeguada Militar
in Cordoba nieder. Sie hängt vom Kriegsministerium ab. Durch die Armee
sind die Eintragungen in das Stutbuch sehr strengen Kontrollen unterworfen.
(Abstammungszertifikate und Beweis exzellenter Nachkommenschaft), die aus der
Wüste importierten Pferde werden nur anerkannt, falls sie aus bestimmten
Regionen stammen oder von Beduinenstämmen herrühren die Beweise erbringen
können. Unterdes wird es immer schwieriger gute Pferde zu bekommen.. da die Beduinen keine unerschöpfliche Quelle sind, entschließt sich die Armee eine eigene Vollblutaraberzucht aufzubauen. Zu diesem Zweck verfügt sie über mehrere Farmen und Hengstdepots. Die Yeguada Militar behält nur Spitzenhengste zurück, welche nach einer Präsentation von den obersten Offizieren ausgesucht werden und die besten Stuten, welche eine exzellente männliche Nachkommenschaft gebären; (oberstes Ziel war die Schaffung eines Kriegspferdes aus arabischem Vollblut) die anderen wurden an private Züchter vermietet oder verkauft! |
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